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Sonntag, 30. April 2017

„Ich tue das, was mir Spass macht.“ Wer kann das von sich sagen?


Foto: Saskia-Marjanna Schulz


Als Kinder konnten wir wohl alle sagen: Ich mache (spiele), was mir Spass macht.

Irgendwann haben viele von uns dieses Glück verloren.

Warum eigentlich?

Es gibt Menschen, die sagen: „Man muss Glück auch sehen WOLLEN.“

Was hält uns davon ab, unser „Glück“ – unsere eigene Wirklichkeit – SEHEN ZU KÖNNEN?

Warum leben wir so oft das Leben der anderen.
Das, was die anderen sich für uns ausgedacht haben?

Manche Menschen sagen mir in Gesprächen Sätze wie: „Ich kann ja nichts anderes“. Oder: „Ich habe nichts anderes gelernt.“ Oder: „Andere Menschen haben das für mich ausgesucht.“

Menschen denken also: ich muss das tun was ich tue, weil ich nichts anderes (besseres) kann?

Ich habe da eine andere Erfahrung gemacht: Menschen leben nicht ihre eigene Wirklichkeit – und damit am Glück vorbei – weil sie Angst vor ihrer eigenen Grösse haben. NICHT: Weil sie nicht anders können oder keine Begabung haben, sondern weil sie sich vor ihrer Begabung F Ü R C H T E N.
                
Marianne  Williamson[1] hat das sinngemäss einmal so ausgedrückt:

„Unsere tiefste Angst ist nicht,

dass wir unzulänglich sind,

Unsere tiefste Angst ist,

dass wir unermesslich machtvoll sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten,

nicht unsere Dunkelheit.“

Ich denke an all die vielen Frauen und Männer, die ihre ganze Kraft darauf ausgerichtet hatten, sich selbst zu verleugnen, sich selbst zu demütigen und dem Glück aus dem Weg zu gehen. Die dafür Beziehungsprobleme und Probleme mit ihrer Gesundheit bekommen haben.

Und ich sehe die vielen Frauen und Männer, die angefangen haben, sich mit sich selbst AUSZUSÖHNEN. Die ihre Kraft nicht länger als Feind gesehen haben. Und anfingen, diese Kraft als Freund willkommen zu heissen.

Ich konnte sehen, wie nicht nur ein Lächeln über ihr Gesicht huschte und sie schöner und grösser und wahrhaftiger wurden. Und wie sie anfingen, das zu tun, was ihnen Spass macht.

Diese Kraft ist nicht nur in einigen wenigen, die berühmt sind. Diese Kraft ist in jedem, wirklich jedem von uns.

Wer sie finden WILL, wird sie finden.
Wer sie leben WILL, wird sie leben.

Der erste Schritt ist der GEDANKE: Ja, ich versöhne mich jetzt mit mir.
Der zweite Schritt ist der GEDANKE: Ja, ich lasse jetzt meine Kraft für mich arbeiten.
Der dritte Schritt ist der WILLE: Meine Kraft findet jetzt das, was MIR Spass macht!

Wer sich inspirieren lässt von dem, was der Philosoph und römische Kaiser Marc Aurel einst sagte – wird dem Glück kaum noch aus dem Wege gehen können: „Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat.“

Lilli Cremer-Altgeld

Mobil 0049 1575 5167 001




[1] „Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness that most frightens us.”

Freitag, 14. April 2017

Frauencoaching: Aus dem Entlein wurde ein Schwan!



Foto: Saskia-Marjanna Schulz

Wir trafen uns alle mit dem Ziel: Unser Leben spannender, attraktiver und freudvoller zu machen. Dabei auch liebevoller und friedlicher. Wir, das waren Frauen aus Deutschland. Zwischen 25 und 70 Jahren, aus sehr unterschiedlichen Berufen, mit sehr unterschiedlichem Hintergrund und sehr unterschiedlichem Aussehen. Ich war die Alleinunterhalterin, offiziell „die Seminarleiterin“, – jedenfalls in den ersten 10 Minuten – dann gab es ein buntes Treiben als hätten die Frauen sich schon immer gekannt und nur darauf gewartet, sich wieder einmal zu treffen. Das war ein Glück. Und so haben gerade diese Frauen auch besonders kühne Ideen im Herzen gehabt und nur darauf gewartet, diese Wünsche in die  Wirklichkeit zu bringen.

Eine von ihnen wollte mich alleine sprechen und vertraute mir an, dass ihr Mann sich gerade in eine andere Frau verliebt hat – und sie nun ihre Seele trösten wolle. Aber auch Anregungen brauchte, wie sie für andere wieder attraktiv sein konnte. Wir wollen sie Alice nennen.

Wir begannen damit, dass Alice lernen wollte, wie sie für sich selbst attraktiv sein konnte. Wir wussten beide: Das war keine leichte Aufgabe. Äusserlich war sie eher der Typ „mit mir kann man Pferde stehlen – und nehmt das bitte auch wörtlich“. Wenn ich eine Nachtwanderung durch die Alpen planen würde, hätte ich sie gerne an meiner Seite. Oder auch bei einem Ausflug durch den Dschungel im Amazonas oder wenn ich auf einer einsamen Insel gestrandet wäre. Sie war eine Überlebenskünstlerin oder sah zumindest so aus.

Aber nicht nur das – sie strahlte auch Zuverlässigkeit aus, Genauigkeit und Outdoor-Charme.  Auch so etwas wie Pünktlichkeit, Ordnung und Sicherheit am Taschenrechner. Sie war eine dieser ungemein sympathischen Beamtinnen. Das Problem: Sie wollte ihr Image wandeln und gerne als die neue Marilyn Monroe gesehen werden.

Wir haben einige Gespräche unter vier Augen geführt. Wir haben uns an unsere Kreativität erinnert, an unseren Willen und unsere Zuversicht. Neben dem Seminar wollte Alice noch ein weiteres Arbeitsprogramm für sich und ihren ganz persönlichen Erfolg haben.

Wir entwickelten eine Affirmation nach ihrem Wunsch. Es waren zwei Sätze, in denen diese Worte vorkamen: „Schönheit. Attraktivität. Faszination. Charme. Charisma. Glück.“

Alice dachte sich morgens und abends einen kleinen Spaziergang aus. Mit zunehmender Begeisterung sprach sie während des Gehens immer wieder diese kleinen Sätze. Und sie füllte diese Sätze auf ihre eigene Art mit Leben.
Das war schon alles.

Ich empfahl Alice einmal am Tag eine Meditation zu hören, die ich gerade als CD dabei hatte. Und die dieses kleine Programm abrundete, Alice innere Gewissheit, Sicherheit und Frieden gab.

Von einem Tag auf den anderen konnte ich sehen, wie Alice aufblühte. Immer mehr wurde Alice sie selbst. Auch die anderen Mädels bemerkten dieses Aufblühen. Und so bekam sie erste Komplimente – und zeigte zum ersten Mal, dass ein bezauberndes Lächeln in ihr steckte.

Aber der Höhepunkt lag noch vor uns: Immer in diesen Seminaren gibt es am letzten Tag einen „Ball der Frauen“ – ein Fest, auf dem die erreichten Erfolge gefeiert werden. Hatte sie schon die Standfestigkeit für einen solchen Abend? Denn noch immer schwebte über ihr die Trauer: „Mein Mann hat eine andere Frau!“.

Es schien, dass Alice so in den Spaziergängen und ihren neuen Lieblingssätzen aufgegangen war, in ihren ersten Erfolgen bei anderen Menschen, den ehrlichen Bewunderungen der anderen Frauen, dass für Trauer gerade kein Platz war. Ich sah Alice nur noch zunehmend gut gelaunt. Der Abschlussball wurde zu ihrer Krönung. Nicht nur weil sie sich hinreissend kostümiert hatte, nicht nur weil sie diese neuen Sätze mit immer mehr Glaubwürdigkeit füllen konnte, nicht nur weil sie sich selbst immer mehr gefiel. Nein. Es ergab sich, dass sie an diesem Abend einen Test bestehen würde, von dem wir alle zuvor nichts wussten.

Ein Club mit Apha-Tieren war an diesem Tag angereist. Mit Männern, die es gewohnt waren, sich in ihrer eigenen „Herrlichkeit“ zu spiegeln, umzingelt von schönen Frauen. Noch waren die Männer allein. Unter sich. Absentiert.

Aber später würden unsere Frauen kommen – die sich nun auch in ihren Erfolgen sonnten – und die nun alle wunderschön anzusehen waren. Es machte kaum noch ein Unterschied an diesem letzten Tag, dass eine von ihnen ein Fotomodell war, eine andere eine aufregende asiatische Schönheit. Die anderen Frauen hatten auffallend an Attraktivität gewonnen: Wir hatten alle viel Freude in diesem Seminar, es war Sommer, alle waren gebräunt und gut gelaunt.

Und nun kamen diese Alpha-Männer. Ich war nun sehr gespannt. Und die Frauen nun ziemlich aufgeregt – denn sie wollten wissen, wie sie mit ihrem gewachsenen Selbstbewusstsein bei diesen Männern ankommen würden.

Wir Mädels gingen alle an die Bar – und schon bald sprach sich bei den Männern rum, dass es da „etwas“ zu sehen gab. Zuerst wurden das Modell und die asiatische Schönheit belagert. Damit war zu rechnen. Aber wie würde es weiter gehen?

Nach einer Stunde geschah das Unerwartete: Alice, noch vor einer Woche als Trauerkloß (Selbstaussage) hier eingetroffen, schickte alle Mädels in die zweite Reihe. Sie war nun der „Hahn im Korb“. Sie war nun der Mittelpunkt für die Männer. Alle wollten nun ihre Aufmerksamkeit und jeder wollte mit ihr tanzen. Sprichwörtlich war aus dem „traurigen kleinen Entlein ein schöner, grosser Schwan“ geworden.

Wer sich liebt, kann zaubern.

Lilli Cremer-Altgeld

Mobil 0049 1575 5167 001
lillicremeraltgeld@t-online.de

Samstag, 11. März 2017

RESILIENZ – DIE UNSICHTBARE KRAFT



Stephanie Merges-Wimmer 


von Stephanie Merges-Wimmer | Dein Weg zu Dir, Resilienz, TimeWaver

Resilienz – die unsichtbare Kraft

Ist Resilienz erlernbar? Die Resilienzforschung macht Hoffnung – Wer psychisch widerstandsfähig ist, kann Veränderungen besser bewältigen. Faktoren, die innere Stabilität fördern, im Erwachsenenleben und in der Kindheit – Tipps und Fragebogen zum Selbst-Check.

Ist Resilienz erlernbar?

Wissen und Erfahrungen im Bereich Resilienz lichten den Schleier und verhelfen uns zu einer bewussten Lebensgestaltung.
Die Ergebnisse der Resilienz Forschung machen Hoffnung – auch wenn man nicht zu den Menschen gehört, denen Resilienz in die Wiege gelegt wurde. Unter bestimmten Voraussetzungen kann fast jeder sein seelisches Immunsystem stärken. Resilienzforscher sind überzeugt, dass resilientes Verhalten erlernbar ist. Am besten sollten schon Kinder damit anfangen.

Ursula Nuber, Diplompsychologin

und stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift „Psychologie heute“, hält drei Dinge für wichtig:
Man solle ein Kind für das loben, was es leistet, und nicht für seine Eigenschaften. ‚Die Zeichnung ist dir gut gelungen‘ sei also besser als ‚Du bist so begabt‘. So lernt es, Vertrauen in seine Kompetenz zu entwickeln. „Ein Kind sollte außerdem wissen, dass es immer verschiedene Sichtweisen auf eine Situation gibt“, sagt Nuber. „Und drittens ist es wichtig, dass ein Kind angeleitet wird, Freundschaften zu finden und zu pflegen.“
Erwachsenen, die resilient werden wollen, rät sie:
„Ganz wichtig ist es, nicht in selbstschädliches Grübeln zu verfallen. Die Gedanken, die wir uns zu einem Geschehen machen, verursachen Gefühle – und diese wiederum leiten unser Handeln.“ Wenn ein Mensch also etwa glaubt, dass er vom Pech verfolgt sei, mache ihn das verzweifelt und lähme seine Handlungsfähigkeit. „Denkt er dagegen: ‚Dieses Mal hatte ich Pech‘, ist seine Stimmung zuversichtlicher, und er hat Hoffnung, die Situation beherrschen und verbessern zu können.“

Wer psychisch widerstandsfähig ist, kann Veränderungen besser bewältigen.

Hilfreich sind hierbei vor allem Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientiertheit und die innere Einstellung, sich nicht als Opfer zu sehen und die Zukunft aktiv zu planen. Menschen, die dazu in der Lage sind, können Verluste eher verkraften, kommen bessFreudeer mit belastenden Situationen im Berufs- und Privatleben klar und überstehen sogar Krankheiten eher. Je stärker diese Faktoren ausgeprägt sind, desto größer ist die psychische Gesundheit.

Wie können wir die innere Stabilität fördern, damit wir für belastende und herausfordernde Situationen besser gerüstet sind?

Wir pflegen unseren Energiehaushalt. Wir ernähren uns gesund und treiben Sport.
Glückstagebuch: Wir notieren jeden Tag, was uns besonders gut gelungen ist.
Selbststeuerung: Wir korrigieren unsere Gedanken und Worte sofort, wenn wir mal negativ eingestellt sind. Auch bitten wir unseren Partner mit uns zu üben. Wir machen uns gegenseitig aufmerksam.
Wir beschäftigen uns mit dem Gesetz der Polarität oder der Resonanz.
Wir sind wertschätzend uns und anderen gegenüber.
Wir akzeptieren, dass wir nicht alles können müssen und wir können aus Schwächen Stärken machen.
Wir streichen das Wort „aber“ aus unserem Wortschatz und ersetzen es durch „und“.
Wir lassen los, was gehen will und akzeptieren neue Situationen. Wir sind frei von uns schädigenden Anbindungen.
So lernen wir, kreativ und flexibel zu reagieren, selbst in Krisen. Wir nutzen unser schöpferisches Potenzial. Auf diese Weise erholen wir uns schneller von Fehlschlägen und Niederlagen, als Menschen, die über eine geringe Resilienz verfügen.

Folgende Faktoren fördern die Resilienz in der Kindheit:Kindheit

eine enge emotionale Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson, die Sicherheit und Zuverlässigkeit vermittelt.
auch ein Kind wird als eine vollwertige Person geachtet und akzeptiert. Dadurch entwickelt sich ein gesundes Selbstwertgefühl.
Eltern geben Unterstützung und Anleitung und fordern auf, selbst auszuprobieren.
Eltern sind Vorbilder und zeigen, wie mit Problemen und Konflikten umzugehen ist.
Kontakte zu Freunden verhelfen zu positiven Erfahrungen.
Fördern und fordern stärkt das Selbstvertrauen.

Daraus entsteht beim Erwachsenen

Selbstvertrauen: „Was auch immer auf mich zukommt, ich kann damit umgehen und werde eine Lösung finden. Ich kann etwas tun, um die Krise, das Problem, die Niederlage oder den Fehlschlag zu bewältigen“.
Akzeptanz: Krisen, Schwierigkeiten und Niederlagen sind Bestandteil des Lebens eines jeden Menschen. Wir haben jedoch einen Einfluss darauf, ob wir uns von diesen unterkriegen lassen oder diese meistern.

Es scheint so, dass innerlich stabile Menschen eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung haben.

Sie vertrauen dem Effekt ihrer Handlungen und schreiben Erfolge ihrem Können zu. Misserfolge werden als Herausforderung und Möglichkeit des Lernens angesehen. Damit sind sie in Krisensituationen besser geschützt, denn ihr Selbstwert ist nicht unbedingt an Erfolge gekoppelt. Sich realistische Ziele zu setzen und Chancen zu erkennen und zu nutzen, ist eine weitere Stärke.
Durch diese optimistische Haltung meistern sie leichter sich stellende Anforderungen und verlassen schneller die Opferrolle. Auch nach Unterstützung und Hilfe zu fragen, ist eine Stärke. Denn Resilienz bedeutet keinesfalls, unverletzlich oder niemals verzweifelt zu sein.
Sicher haben wir alle manchmal den Wunsch, uns wie ein Kind umsorgen zu lassen. Und wie dankbar sind wir dann einem Freund,
Vertrauen
Vertraue ich mir und meiner Intuition?
wenn er oder sie aktiv in unser Leben eingreift. Uns eine Stütze ist in einer schwierigen Situation. Eine kurze Verschnaufpause, wir können wieder durchatmen und uns aufrichten.

Schwierig wird es, wenn wir zu lange warten.

Dann kann es passieren, plötzlich über Nacht, dass uns aller Mut verlässt und wir glauben, das Leben nicht mehr bewältigen zu können. Gedanken überschlagen sich. Dann hilft nur noch professionelle Unterstützung. Jetzt braucht es Ruhe und Abgeschiedenheit von dem Alltag. Jetzt ist ein kundiger Begleiter an unserer Seite nötig, damit das Licht am Ende des Tunnels wieder gesehen wird.

Doch es muss nicht so weit kommen.

Wer die Vorboten beachtet, kann rechtzeitig die nötigen Schritte gehen. Durch unser ganzheitliches Gesamtkonzept erfahren Sie umfassende Beratung, Ursachenklärung, konstruktive Unterstützung und Prävention. Auch kann ein längerer Aufenthalt bei uns, in dem Sie wieder zur Ruhe kommen, Kraft schöpfen und sich neu orientieren können, hilfreich sein.
Wir haben für Sie einen Fragebogen entwickelt, der Ihnen eine Orientierungshilfe gibt. So erhalten Sie einen kleinen Überblick über Ihre derzeitige innere Stärke.

Stephanie Merges-Wimmer

Lesetipps:

Einführung
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5













Stephanie Merges-Wimmer
Heilpraktikerin, Menal-Coach, Therapeutin, Spirituelle Heilerin
Für alle psychosomatischen Belange

Gutlersberg 7
84359 Simbach am Inn
Tel.: +49 8574 – 912577
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Stephanie Merges-Wimmer